Außensteuergesetz

Das Außensteuergesetz (komplette Bezeichnung: Gesetz über die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen) soll sicherstellen, dass bei einer Verlagerung von Vermögen oder Einkommen für eine bestimmte Zeit ein Teil der verlagerten Summe in Deutschland besteuert wird. Das Außensteuergesetz wird abgekürzt AStG und wurde 1973 eingeführt.

Das Außensteuergesetz hat viele Bezüge zu anderen Steuergesetzen, wie zum Beispiel dem Einkommensteuergesetz, das Körperschaftsteuergesetz und das Gewerbesteuergesetz, sowie das Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz.

Das Außensteuergesetz untergliedert sich in sieben Teile:

  • Internationale Verflechtungen
  • Wohnsitzwechsel in niedrigbesteuernde Gebiete
  • Behandlung einer Beteiligung im Sinne des § 17 des Einkommensteuergesetzes bei Wohnsitzwechsel ins Ausland
  • Beteiligung an ausländischen Zwischengesellschaften
  • Familienstiftungen
  • Ermittlung und Verfahren
  • Schlußvorschriften

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