Hundesteuer

Die Hundesteuer ist eine Steuer, die Hundehalter zu entrichten haben. Sie ist eine Gemeindesteuer, deren Aufkommen den Gemeinden zusteht. Außerdem ist sie eine Aufwandssteuer (eine Steuer, die für den Besitz oder das Halten von Gütern erhoben wird).

Die Hundesteuer muss jährlich pro gehaltenem Hund entrichtet werden. Gesetzliche Grundlage für die Erhebung der Hundesteuer ist die kommunale Hundesteuersatzung der jeweiligen Kommune. In Deutschland werden pro Jahr ca. 250 Millionen EUR durch die Hundesteuer eingenommen. Als Nachweis der gezahlten Hundesteuer erhält der Hundehalter eine Hundemarke für das Halsband des Hundes. Für gewerblich gehaltene Hunde darf keine Hundesteuer erhoben werden.

1991 wurde erstmals von einer Stadt eine erhöhte Hundesteuer für sogenannte Listenhunde erhoben, also für Hunde, die als gefährlich eingestuft wurden (Kampfhunde).

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